Stichwort 'Linux'

LinuxMint 17.1 “Rebecca”

Mittwoch, 17. Dezember 2014 - 06:54

MATE Desktop: 32 Bit, 64 Bit
Cinnamon Desktop: 32 Bit, 64 Bit

Für ältere Computer empfehle ich die Version mit MATE 32 Bit.

Wer schon LinuxMint 17 hat, muss nicht auf LinuxMint 17.1 umstellen. Die Anwendungsprogramme werden in beiden Verrsionen auf dem aktuellen Stand gehalten. Wer aber auf LinuxMint 17.1 umstellen will, wird vom Softwaremanager dabei unterstützt. Die neue Version bringt neue Hintergrundbildchen und weitere Farben für den Desktop. Das ist hübsch, aber nicht unbedingt notwendig.

Für Fragen gibt es auch ein deutschsprachiges Benutzerforum.

In diesen Tagen (Mitte Dezember) werden die Server für LinuxMint-Aktualisierungen erweitert. Zur Zeit gibt es gelegentlich Engpässe.

Abendzeitung: Nix Ahnung von Linux

Donnerstag, 11. Dezember 2014 - 01:38

Das leidige Thema: Wahl zwischen Microsoft oder Linux? Wie wär’s mit OpenBSD für die Server der Stadt München? Die Verwaltung kann denn immer noch mit LiMux weiterarbeiten, oder meinetwegen auch mit anderen Betriebssystemen.

Aber im Ernst: Hier geht es um Linux. Die Abendzeitung (bei München) hat sich da von Microsoft etwas einflüstern lassen. Wenn sie dann nicht sauber recherchiert, kommt der folgende Unsinn heraus (http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.mail-stillstand-im-rathaus-mega-panne-bei-der-stadt-limux-vor-dem-aus.d8c3b3bc-282a-4e47-8809-7fbc721081e6.html):

Mega-Panne bei der Stadt – Limux vor dem Aus

Florian Zick, 10.12.2014 12:02 Uhr

OB Reiter denkt über eine Abkehr vom Limux-Pinguin nach. Das städtische Computer-Betriebssystem steht in der Kritik.

Ein Software-Problem hat in den vergangenen Tagen das Rathaus lahmgelegt, der Mailserver war down. Das Betriebssystem Limux steht damit vor dem Aus. [...]

Von seinem Nachdenken über die Abkehr von LiMux weiß OB Reiter nichts. Aber der Abendzeitung war es wohl zu anstrengend, den Bürgermeister selbst zu befragen.

Der Ausfall hat mit Linux (die Grundlage des “LiMux” in München) nichts zu tun. Nach anderen Pannen im Internet in den letzten Tagen lag’s vielleicht auch an DNS-Servern, die z.B. den Mail-Servern die IP-Adressen zu Domänennamen liefern.

Die neuen Eigentümer der AZ seit Mitte 2014: Martin Balle (Verleger des Straubinger Tagblatts), RA Dietrich von Boetticher (Minderheitseigner). Der fehlerhafte Artikel in der AZ soll angeblich von Henry Haffenloher (Spekulant und Klebstofffabrikant) nach Investitionen in ein amerikanisches Unternehmen lanciert worden sein.

 
http://www.heise.de/open/meldung/LiMux-Neuer-Wirbel-um-Linux-in-Muenchen-2486075.html

[...] Ein Ausfall des städtischen Mailservers übers Wochenende hat den Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) aufgebracht. Der Boulevard sieht LiMux damit vor dem Aus. Eine Sprecherin des Rathauschefs weist dies zurück. [...] Reiter wisse natürlich, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem Desktop-System LiMux und den Servern gebe, auch wenn diese ebenfalls unter Linux liefen. Sämtliche Gerüchte stimmten nicht, dass sich der Oberbürgermeister für einen Wechsel zurück zu Microsoft ausgesprochen habe. Es bleibe dabei, dass eine “ergebnisoffene” Bestandsaufnahme der gesamten IT durchgeführt werde. [...]

 
Wie steht’s mit Alternativen? Zum Beispiel MS-Exchange: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Update-Probleme-mit-Exchange-2010-SP3-2486155.html

Linux Mint im SPIEGEL

Mittwoch, 19. November 2014 - 00:53

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/linux-distributionen-im-vergleich-mint-ubuntu-debian-et-al-a-1001990.html

Außerdem ist Mint 17.1 (RC = Release Candidate) unterwegs.

Linux Mint 17 “Qiana” komplett

Donnerstag, 26. Juni 2014 - 21:03

Jetzt ist “Qiana” komplett. http://community.linuxmint.com/iso enthält alle ISO-Bilder für die von Linux Mint gewohnte Auswahl an Desktops: Cinnamon, MATE, KDE und XFCE. Ich selbst verwende MATE aus Gewohnheit. Leute, die eine Alternative zum nicht mehr gepflegten Windows XP suchen, finden vielleicht an der XFCE-Version Gefallen. Ich werde sie für einen älteren Laptop-Computer und für Installationen auf SSDs (Memory Sticks usw.) verwenden.

Bei Cinnamon und MATE scheint es noch Bugs gegeben zu haben, die sich zwar auf meinen Computern nicht bemerkbar gemacht hatten, aber anscheinend doch Grund genug für “Respins” waren. http://community.linuxmint.com/iso/view/318 (von Clem) zur Cinnamon-Version von “Qiana”:

  • All level 1 updates since Mint 17 release (there’s a lot of fixes here.. I won’t list them all).
  • MDM no longer crashes on non-xrandr GPUs (SiS etc..)
  • Ubiquity no longer corrupts APT sources when / isn’t formatted
  • Ubiquity no longer presents the option to wipe the drive as “Replace $OS” but as “Erase disk”
  • ia32-libs installed by default
  • libgl1-mesa-dri installed by default
  • libreoffice-sdbc-hsqldb installed by default (needed for LO base to work oob, even though it’s not installed)

Gepflegt wird “Qiana” bis in das Jahr 2019 hinein.

“Qiana” ist da

Samstag, 31. Mai 2014 - 23:25

LinuxMint 17 ist da. Ich empfehle die Version mit dem MATE-Desktop.

Version 14.04 von Xubuntu, Lubuntu und LXLE

Sonntag, 20. April 2014 - 11:28

Für Ungeduldige, die konservative Bedienoberflächen mögen, gibt es mit Xubuntu und Lubuntu jetzt schon als “Bürgerlinux” erwägbare Distributionen, die fünf Jahre lang mit Long-Term Support (LTS) gepflegt werden.

Lubuntu habe ich schon ausprobiert. Für nicht versierte Benutzer wäre es hier gelegentlich wohl nicht so einfach, Audio und HP-Scanner (wenn sie Netzwerkteilnehmer sind) zum Laufen zu bringen. Auch beim WLAN muss man ein bisschen arbeiten, ehe es läuft. All das geht, aber erst nach Bastelei. Auf Lubuntu wird wohl bald auch LXLE aufsetzen, das Umsteigern von Windows XP zu Linux besonders gut entgegenkommen soll. Allerdings wird es LXLE 14.04 nur für 64Bit-Systeme geben. Für 32Bit-Systeme soll 12.04 aufgebohrt werden.

Das ist aber alles Geschmackssache. Ich selbst warte aus reiner Gewohnheit auf Linux Mint 17 (“Qiana”), mit Mate-Deskop für normale PCs und mit Xfce-Desktop für Installationen auf Pendrives usw. Zur Zeit wird noch getestet.

Noch nicht habe ich mir das auf Ubuntu 14.04 aufsetzende Bhodi Linux 3.0.0 angesehen. Es soll auch auf bestimmten Chromebooks laufen. Den Anspruch auf Unterstützung des ARM port für Debian haben Distributionen wie Ubuntu und Lubuntu auch.

Linux Mint “Qiana”

Samstag, 29. März 2014 - 19:06

http://blog.linuxmint.com/?p=2594

Im Mai dieses Jahres soll Linux Mint 17 herauskommen. Das wird (aufbauend auf Ubuntu 14.04) wieder eine Version mit Long-Term Support (LTS) für fünf Jahre sein, also ein guter Nachfolger für Windows XP. Ich verwende Mint mit dem den schnickschnackfreien Mate-Desktop, der GNOME 2 fortsetzt.

Derzeit laufen bei mir Windows 8.1 und Linux Mint 16 auf einem kleinen und billigen Acer-Computer. Obwohl Windows intern und Linux extern laufen, ist Linux deutlich schneller. Windows ist mir außerdem viel zu aufdringlich. Ich verwende Windows nur für’s iPhone.

 


2014-12: LinuxMint 17.1

Niederlande: Linux als Nachfolger von Windows XP

Sonntag, 24. November 2013 - 13:30

http://www.heise.de/open/meldung/Niederlande-Staatliches-Cyber-Security-Centrum-empfiehlt-auch-Linux-als-XP-Nachfolger-2043424.html

Bürgerlinux

Donnerstag, 17. Oktober 2013 - 22:41

Ab April 2014 hört der Support für Windows XP auf. Was wählen wir nun? Wie erspare ich meiner Mutter (bald 90 und doch PC-erfahren) einen Umstieg auf die unnötig grafisch aufgebrezelten Bedienoberflächen der neuen Windows-Versionen? Unter Anderen stehen hier einige LTS (Long Term Support) Distributionen des Linux-Betriebssystems zur Wahl:

  • Ubuntu 12.04: Die Stadt München empfiehlt ihren Bürgern Ubuntu 12.04 LTS (Long Term Support). Dieses Betriebssystem wird zusammen mit seinen Anwendungen bis April 2017 gepflegt. Die Stadtverwaltung verwendet es selbst. Download: Bei etwas ältere PCs kann man die Version mit 32 Bit wählen oder für neuere PCs die Version mit 64 Bit (z.B. für PCs mit Windows 8 und/oder UEFI firmware). Die Bedienoberfläche von Ubuntu mag ich aber nicht so sehr. Viele an Ubuntu angelehnte Distibutionen (z.B. LXLE und Mint) werden ihre Supportpolitik wohl am Long Term Support von Ubuntu ausrichten.
  • LXLE 12.04: Alternativ zum Original-Ubuntu gibt es z.B. LXLE, ein “aufgemotztes” Lubuntu 12.04 mit einer sauberen Bedienoberfläche, die ehemalige XP-Benutzer nicht verwirrt.
  • Linux Mint 13: Ebenfalls bis April 2017 gepflegt wird Linux Mint 13. Am klarsten ist die Version mit der “Mate”-Bedienoberfläche. (Bei den kommenden Versionen wird viel an der schicken “Cinnamon”-Bedienoberfläche gearbeitet, aber die interessiert mich derzeit noch nicht so sehr. Etwa im Mai 2014 soll Linux Mint 17 (“Qiana”) als LTS-Distribution verfügbar sein.) Für die Benutzerverzeichnisse schalte ich bei der Einrichtung des ersten Benutzers (also mit Administrator-Rechten) die Verschüsselung ein. Dann sind z.B. Zugangdaten geschützt, sollte der Rechner mal geklaut werden.
  • Debian: Die russische Distribution Point Linux baut auf dem stabilen Zweig von Debian auf und verwendet auch die “Mate”-Bedienoberfläche. Ganz spartanisch kommt das britische ChrunchBang Linux mit “Openbox” daher.
  • Fedora: Das Fermi National Accelerator Laboratory und die European Organization for Nuclear Research (CERN) bauen ihr Scientific Linux auf Fedora Linux auf. Das habe ich schon lange nicht mehr verwendet, aber der Ruf ist einwandfrei. Scientific Linux bietet wohl die längsten Unterstützungszeiten. Die Serie 6 wird zum Beispiel bis 2020 gepflegt.

Ich selbst verwende Linux Mint. Die aktuellen Versionen sind solide und stabil; einen langfristigen Support (wie für Mint 13) brauche ich jetzt (noch) nicht. Zuvor hatte ich übrigens einige Jahre lang mit Begeisterung Archlinux benutzt (hier bietet sich ArchBang oder Antergos für den Einstieg an), aber wenn man nur sicher arbeiten, nicht mit Linux experimentieren und auch mal ein paar Wochen lang keine Aktualisierungen vornehmen will, dann lässt man lieber die Finger davon.

Nachteile: Ich verwende seit vielen Jahren Linux privat und Windows dienstlich. Für mich ist der einzige Nachteil von Linux, dass iPhone und iPad nicht unterstützt werden. Privat werde ich diese Apple-Produkte also nicht verwenden.

 
Linux für Senioren ist heute durchaus schon ein Thema. Dabei geht es nicht um Lösungen für “Beschränkte”, sondern Senioren (bald ist es auch bei mir so weit) haben im Lauf ihres Lebens oft einen guten Sinn für das Wesentliche entwickelt. Was sie dann als Lösungen auswählen, ist deswegen auch für all die Leute interessant, die hauptsächlich mit dem Computer sicher arbeiten und nicht herumspielen wollen:

 
Anwendungen für MS Windows und Linux:

  • VideoLAN: VLC ist ein Medien-Abspieler.
  • Email-Bearbeitung: Unter Mail Utilities bei mozilla.org gibt es viele Links zu Programmen, mit denen auch proprietäre Mail-Dateiformate bearbeitet werden können.
  • Office: Zu bekannteren Office-Suiten ist SoftMaker eine gute kommerzielle Alternative aus Nürnberg.
  • Truecrypt (2014-05-29 Warnung!): Mit Truecrypt kann man z.B. eine große Datei (bei mir reichen 2GB mit NTFS-Partitionierung) zur Abspeicherung persönliche Dokumente einrichten. Diese Datei kann man dann als Laufwerk installieren. Kopien davon habe ich auf einem Memorystick. Es gibt allerdings auch Kritik an Truecrypt. Deswegen lohnt sich auch ein Blick auf GnuPG.
        Nachtrag 2014-05-11: Der Sourcecode von Truecrypt ist in Ordnung, es gibt also keine Hintertürchen. Das Problem ist, dass Laien den Sourcecode kaum testen werden. (Eine weitere mögliche Schwachstelle wäre der Compiler). Wer mit Truecrypt sicherer umgehen will, kann mit einem kleinen Programm und einem Skript auf der Kommandozeilenebene arbeiten. Aber auch das ist natürlich nicht so einfach wie die Bedienung per Mausklickerei.
  • GnuPG: Dieses Verschlüsselungsprogramm gibt es für verschiedene Betriebssysteme. Für Windows empfehle ich Gpg4win. Alternative: GnuPG (evtl. bei MS Windows zusätzlich mit iconv.dll, wenn nicht bereits installiert), und zwar auf der Kommandozeile bedient. Aber das ist dann wohl für meine Eltern doch eine zu weit gehende Zumutung. (Für Anfänger, aber leider nur auf Englisch, gibt Peter Loshin in Simple Steps to Data Encryption eine ganz passable Einführung.)
  • Teamviewer: Hier geht es um die Fernsteuerung und Fernwartung eines Computers. Wer seinen alten Eltern aus der Ferne bei Computerproblemen helfen will, kann das mit dem Teamviewer machen. Den verwende ich jetzt schon. Vielleicht lasse ich mir hier aber noch etwas anderes einfallen. Es gibt Alternativen (s. Wikipedia und alternativeto.net), aber eigentlich ist der Computer meiner Mutter für die NSA ziemlich uninteressant.

Ich gehe ohnehin davon aus, dass Anwendungen wie Truecrypt und Teamviewer “Hintertüren” haben und damit für “Dienste” ausspähfreundlich sind. Diese Leute werden zwar in meiner Familie keine gefährlichen Daten entdecken, aber könnten z.B. für operative Zwecke die Identitäten harmloser Bürger verwenden. Das macht mir eher Sorgen als ein Spion, der sich in meinem harmlosen Privatleben umsieht. Auch kann es selbst in rechtsstaatlich kontrollierten Geheimdiensten immer schwarze Schafe und damit Beschaffungskriminalität geben. Das kommt dann noch zur Bedrohung durch hauptberuflich Kriminelle dazu. Gerade für ältere Menschen wird es immer schwieriger werden, hier durchzublicken und Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.

Hinweis zu Programmen wie Truecrypt und Teamviewer: Unter Linux richte ich mit kuser Gruppen (z.B. truecrypt und teamviewer) ein, denen ich dann die User zuweise, die mit den Programmen arbeiten sollen. In /etc/sudoers muss dann z.B. noch eingetragen werden:%truecrypt ALL=(ALL)NOPASSWD: /usr/bin/truecrypt
%teamviewer ALL=(ALL)NOPASSWD: /usr/bin/teamviewer

Hardware für Linux

Mittwoch, 23. Mai 2012 - 21:22

Mein alter Computer wird schon klapprig. Ich merke mir hier mal http://community.linuxmint.com/hardware/search für’s Einkaufen.