Stichwort 'Linux'

Linux Mint 18

Montag, 11. Juli 2016 - 06:42

Habe verschiedene Distros ausprobiert. Linux Mint 18 ist jetzt jetzt verfügbar (32 Bit und 64 Bit) und langweilig wie immer, also genau richtig für Leute, die nicht mit ihrem Betriebssystem herumspielen, sondern damit arbeiten wollen. Ich empfehle die Version mit dem MATE-Desktop.

Alternativ gibt es auf der Download-Seite von Linux Mint noch eine Version mit dem Cinnamon-Desktop und demnächst wohl auch wieder eine Version mit dem XFCE-Desktop. Letzterer ist auch gut für ältere Computer geeignet oder für den speicherschonenden Betrieb auf Memorysticks. Wer es ganz einfach (oder noch speicherschonender) haben will, nimmt die MATE oder XFCE Version und installiert sich den Fenstermanager JWM dazu. Beim XFCE-Desktop sowieso, aber auch bei den vielen spartanischeren Fenstermanagern (wie JWM) hilft der xfce4-appfinder, Anwendungssoftware schnell zu finden.

Wer seinem Betriebssystem ein bisschen zusehen will (ob es arbeitet oder hängt) und einen Fenstermanager ohne ausreichende Anzeige dafür hat, kann xosview verwenden. Auch dieses kleine Status-Monitor-Programm ist im Repository von Linux Mint verfügbar.

Für die Konsole verwende ich seit vielen Jahren Joe’s Own Editor und als Dateienmanager den Midnight Commander.

Linux Mint ist und bleibt europäisch. Das Team ist zwar, wie üblich, über verschiedene Länder verteilt. Aber der Sitz ist in Irland.

2016-08-03: XFCE

Emmabuntüs Linux

Dienstag, 21. Juni 2016 - 07:03

Emmabuntüs eignet sich als Linux-Distribution für ältere Computer, die man weiterverschenken möchte. Eine deutschsprachige Besprechung gibt es bei c’t (2015). Ein Schwerpunkt scheint auf Stabilität zu liegen: Die aktuelle Version basiert nicht mehr auf Xubuntu, sondern auf Debian 8.3 XFCE 32bit (3.9 GB).

LinuxMint 17.2 “Rafaela”

Montag, 24. August 2015 - 22:01

Gibt’s jetzt schon seit einiger Zeit: http://www.linuxmint.com/

Windows-Alternative Zorin OS

Montag, 24. August 2015 - 21:57

http://distrowatch.com/weekly.php?issue=20150824#zorin

Linux aus Nordkorea

Dienstag, 21. Juli 2015 - 07:25

2014-01-05: Wer die NSA für zu unzuverlässig hält und eine vertrauenswürdige Spyware in seinem Linux braucht, dem hilft das nordkoreanische Red Star Linux:

Wer’s glaubt.

Mehr gibt’s hier: http://www.koreatimes.co.kr/www/news/biz/2010/04/123_63669.html.

Update (keine Überraschung): http://www.theregister.co.uk/2015/07/20/north_korea_red_star_linux_inserts_sneaky_serial_content_tracker/

Manjaro-Linux

Dienstag, 2. Juni 2015 - 07:16

Kein Bürgerlinux, sondern für “Geeks”. Aber Manjaro-Linux ist ein guter Einstieg in Arch-Linux. Letzteres hatte ich mehrere Jahre lang benutzt. Aber es nimmt übel, wenn man nicht ständig aktualisiert. Für Leute, die Linux genauer kennenlernen wollen, ist Arch (bzw. Manjaro) immer noch eine sehr gute Wahl.

In http://distrowatch.com/weekly.php?issue=20150601#manjaro gibt es viele Hinweise zur Erstkonfiguration eines geraden installierten Linux-Betriebssystems.

I3 Window Manager

Montag, 1. Juni 2015 - 06:54

Für mein Linux-Mint verwende ich jetzt alternativ zum guten MATE auf meinem Desktop den Windows-Manager I3 (Auswahl beim Log-on nach Gusto zwischen MATE und I3).

Nach Konfiguration des mit der Distribution gelieferten Desktop Managers habe ich I3 installiert (zusammen mit Programmen, die ich speziell damit verwenden will):
sudo apt-get install i3 i3status i3lock dmenu suckless-tools
sudo apt-get install gmrun xfce4-appfinder mc xosview atop

Für manche Sachen arbeite ich weiterhin mit MATE, aber ansonsten verwende ich I3 – auch um mich mal an den Einsatz solcher kleinen Lösungen für Arduino usw. zu gewöhnen.

Was mir an I3 sofort gefiel: Im Unterschied zu anderen Simpel-Window-Managern erschien sofort unten rechts der bereits unter MATE installierte Button für die auf meinem Rechner installierte IBUS Eingabe-Methode, mit dem ich zwischen Deutsch, Englisch, Japanisch und Chinesisch umschalten kann.

Wenn ich ein Programm nicht leicht finde, rufe ich xfce4-appfinder mit dmenu auf.

Den Filemanager caja rufe ich mit dem Attribut –no-desktop auf.

~/.i3/config habe ich nach Überarbeitung zu ~/.config/i3/config verschoben.

~/.i3status.conf habe ich zu ~/.config/i3status/config verschoben. (Ja, dabei wurde .i3status.conf in config umbenannt.)

Links:

Netrunner (Linux Distro)

Dienstag, 31. März 2015 - 12:58

http://distrowatch.com/weekly.php?issue=20150223#netrunner

LinuxMint 17.1 “Rebecca”

Mittwoch, 17. Dezember 2014 - 06:54

MATE Desktop: 32 Bit, 64 Bit
Cinnamon Desktop: 32 Bit, 64 Bit

Für ältere Computer empfehle ich die Version mit MATE 32 Bit.

Wer schon LinuxMint 17 hat, muss nicht auf LinuxMint 17.1 umstellen. Die Anwendungsprogramme werden in beiden Verrsionen auf dem aktuellen Stand gehalten. Wer aber auf LinuxMint 17.1 umstellen will, wird vom Softwaremanager dabei unterstützt. Die neue Version bringt neue Hintergrundbildchen und weitere Farben für den Desktop. Das ist hübsch, aber nicht unbedingt notwendig.

Für Fragen gibt es auch ein deutschsprachiges Benutzerforum.

In diesen Tagen (Mitte Dezember) werden die Server für LinuxMint-Aktualisierungen erweitert. Zur Zeit gibt es gelegentlich Engpässe.

Abendzeitung: Nix Ahnung von Linux

Donnerstag, 11. Dezember 2014 - 01:38

Das leidige Thema: Wahl zwischen Microsoft oder Linux? Wie wär’s mit OpenBSD für die Server der Stadt München? Die Verwaltung kann denn immer noch mit LiMux weiterarbeiten, oder meinetwegen auch mit anderen Betriebssystemen.

Aber im Ernst: Hier geht es um Linux. Die Abendzeitung (bei München) hat sich da von Microsoft etwas einflüstern lassen. Wenn sie dann nicht sauber recherchiert, kommt der folgende Unsinn heraus (http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.mail-stillstand-im-rathaus-mega-panne-bei-der-stadt-limux-vor-dem-aus.d8c3b3bc-282a-4e47-8809-7fbc721081e6.html):

Mega-Panne bei der Stadt – Limux vor dem Aus

Florian Zick, 10.12.2014 12:02 Uhr

OB Reiter denkt über eine Abkehr vom Limux-Pinguin nach. Das städtische Computer-Betriebssystem steht in der Kritik.

Ein Software-Problem hat in den vergangenen Tagen das Rathaus lahmgelegt, der Mailserver war down. Das Betriebssystem Limux steht damit vor dem Aus. [...]

Von seinem Nachdenken über die Abkehr von LiMux weiß OB Reiter nichts. Aber der Abendzeitung war es wohl zu anstrengend, den Bürgermeister selbst zu befragen.

Der Ausfall hat mit Linux (die Grundlage des “LiMux” in München) nichts zu tun. Nach anderen Pannen im Internet in den letzten Tagen lag’s vielleicht auch an DNS-Servern, die z.B. den Mail-Servern die IP-Adressen zu Domänennamen liefern.

Die neuen Eigentümer der AZ seit Mitte 2014: Martin Balle (Verleger des Straubinger Tagblatts), RA Dietrich von Boetticher (Minderheitseigner). Der fehlerhafte Artikel in der AZ soll angeblich von Henry Haffenloher (Spekulant und Klebstofffabrikant) nach Investitionen in ein amerikanisches Unternehmen lanciert worden sein.

 
http://www.heise.de/open/meldung/LiMux-Neuer-Wirbel-um-Linux-in-Muenchen-2486075.html

[...] Ein Ausfall des städtischen Mailservers übers Wochenende hat den Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) aufgebracht. Der Boulevard sieht LiMux damit vor dem Aus. Eine Sprecherin des Rathauschefs weist dies zurück. [...] Reiter wisse natürlich, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem Desktop-System LiMux und den Servern gebe, auch wenn diese ebenfalls unter Linux liefen. Sämtliche Gerüchte stimmten nicht, dass sich der Oberbürgermeister für einen Wechsel zurück zu Microsoft ausgesprochen habe. Es bleibe dabei, dass eine “ergebnisoffene” Bestandsaufnahme der gesamten IT durchgeführt werde. [...]

 
Wie steht’s mit Alternativen? Zum Beispiel MS-Exchange: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Update-Probleme-mit-Exchange-2010-SP3-2486155.html