Kategorie 'Gerätschaften'

Windows 10 on Trekstor Surftab Twin 10.1

Montag, 13. Juni 2016 - 10:26

I bought myself a TrekStore Surftab twin 10.1 with MS Windows 10. The price is very low. Presently you can get it for less than 200€. Don’t buy it if you want to boot it from external media. But it is a fine little netbook computer – if Windows 10 is just what you need.

Seemingly on MS Windows Tablet computers, the UEFI and MS Windows is 32bit (So I installed 32bit LibreOffice etc.) even though the CPU is 64bit. There is no BIOS emulation available for booting from bootsticks with MBR. As fot UEFI, they want to make it really difficult to boot from external media. I don’t know of a Linux distribution with 32bit UEFI. Also they seem to have sabotaged the Windows 7 rescue CD utility (which still is available in that Windows 10 and could be used to make a bootstick with some external tools) which throws a 0×80070057 error even after performing the fixes recommended by MS.

Of course there only is a cheap 32GiB eMMC storage. No complaints, you can’t expect more for the price. I added a fast and rugged 64GiB MicroSD (the device can handle up to 128GiB MicroSD) and use VeraCrypt-Containers.

The microUSB connector is for the power supply only.

Windows 10 is ok. I need it anyway for iPhones etc. Compared to LinuxMint (with Mate dektop), there are two things I don’t like about Windows 10:

  • There is no process monitoring applet for the tool bar. Windows 10 doesn’t show a sandclock (or anything like that) when loading applications. It does have a monitoring app which you can use to see that the computer does something, bit that is a waste of desktop space.
  • Language settings determine the available keyboard choices. Keyboards and input methods cannot be added as independently from language settings as offered by my Linux distribution, where I use the IBUS input methods (in a multicultural family).

Otherwise MS did a good job this time.

PS: The TrekStore Surftab 10.1 with my Windows 10 installation didn’t recognize a 3TiB Intenso “Memory Point” external hard drive. The drive got the type number (Artikelnummer) 6031211. Windows reports an USB issue. (Linux Mint, however, recognizes the NTFS file partition without problems.) Intenso didn’t respond to my inquiry, but then I fixed the problem by inserting an good USB hub between the external hard disk and the computer.

IP-Telefonie: Warnung an Telekom-Kunden

Montag, 21. September 2015 - 16:37

Wenn die Telekom bei Ihnen anruft und eine Umstellung auf IP-Telefonie anbietet, dann geht es in erster Linie darum, dass die Telekom bei Ihnen einen Router aufstellen will, über den sie einen Hotspot betreibt. Ihr Router macht sie dann zum Anbieter eines öffentlichen WLAN-Zugangs. Wenn sie aber schon einen Router haben, der IP-Telefonie unterstützt, dann sagt Ihnen die Telekom ersteinmal, dass sie den Router (z.B. Speedport W 723V) behalten können. Das stimmt, aber wenn Sie den Router behalten und nicht mit dem Telekom/FON-System mitspielen, dann bekommen Sie Schwierigkeiten bei ihrem bisherigen Zugang zu öffentlichen Hotspots der Telekom. Das wird Ihnen aber nicht klar gesagt.

Vor der Umstellung meines Telefonanschlusses auf IP-Telefonie bat ich ausdrücklich darum, dass man mir die Nachteile der Vertragsumstellung sagt. Später kam dann doch die unangekündigte Überraschung: Mein Email-Konto ist nicht mehr über die Hotspots von t-mobile.com zu erreichen. Wenn ich wieder auf Hotspots der Telecom zugreifen will, muss ich zuhause den Router wechseln. Das hat aber nichts mit Netzwerktechnik zu tun, sondern mit Marketingtechniken der Telekom. Und für die Kooperation mit FON braucht die Telekom ein aggressives Marketing.

Ich verstehe jetzt, warum ich den Eindruck hatte, dass die Anrufer der Telekom grinsten oder lachten, als ich sagte, dass ich mein alten Router für IP-Telefonie nicht austauschen müsse. Sie bestätigten das auch noch. Sie sagte ja nicht einmal die Unwarheit, aber die Wahrheit sagten sie auch nicht.

Die Umstellung (ich werde sie nicht vornehmen) auf einen neuen Router würde mir außerdem unnötige Arbeit verursachen. Zuvor wurde mir mehrmals bestätigt, dass ich den alten Router behalten kann. Das war wichtig für mich. Mein Netzwerk zuhause ist stabil. Warum soll ich da etwas ändern wollen?

Grund, warum die Telekom den Wechsel vorantreibt: Die Telekom will auch mein Heimnetzwerk dazu verwenden, in der Umgebung meines Wohnsitzes einen WLAN-Hotspot für “WLAN TO GO” der Firma FON anzubieten. Das geht mit dem alten Router nicht, der zwar IP-Telefonie kann, aber mit dem sich kein öffentlicher WLAN-Zugang betreiben lässt. Auch gibt es Sicherheitsprobleme. Ich brauche das nicht. Ich kann mich erinnern, dass ich am Telefon dem Anrufer von der Telekom sagte, dass ich keinen öffentlichen Hotspot auf meinem Router brauche, weil ich kein Restaurant betreibe. Die Anruferin der Telekom muss also begriffen haben, dass ich nicht wusste, was mit der Umstellung auf mich zukommt.

Und ob es dort, wo ich bisher einen Telekom-Hotspot fand, auch einen FON Hotspot gibt, weiß ich nicht. Ich wäre ja nie darauf gekommen, dass ich bei einer Umstellung der drahtgebundenen Telefonie zuhause an Konsequenzen beim WLAN-Zugang an einem ganz anderen Ort nachdenken muss.

Den neuen Router hat die Telekom mir schon geschickt. Ich sende ihn erst einmal wieder zurück. Vermutlich werde ich Mobilfunk und Festnetz trennen, weil ich wegen der Kontrolle des Festnetzes durch die Telekom wohl bei der Telekom bleiben muss, aber im Mobilfunk mehr Wahlmöglichkeiten habe. Das wird vielleicht ein bisschen teurer, aber dann bin ich nicht einem einzigen Netzanbieter ausgeliefert.

Ich fühle mich von der Telekom reingelegt. Sie hat das auch bei meinen schon ziemlich betagten Eltern versucht, die nun wirklich keinen Vorteil von WLAN TO GO gehabt hätten. Wieder wurde das als Umstellung auf IP-Telefonie verkauft und nicht gesagt, dass es um die Einrichtung eines Telekom/FON-Hotspots bei meinen Eltern geht. Das konnte ich aber noch abbiegen.

Also Warnung: Wenn die Telekom Sie anruft, um Ihr Telefon von analog auf IP umzustellen, dann geht es der Telekom eben auch darum, den WLAN-Router Ihres Heimnetzwerkes dazu zu nutzen, ihr öffentliches WLAN-Netz (von der Telekom und von FON) zu erweitern. Das wird Ihnen aber am Telefon nicht so gesagt, dass Sie alle Konsequenzen klar verstehen. Sie werden zum Beispiel mehr Umstellungsaufwand haben, als Sie denken.

Links:

 
Update 2015-09-26: Die Telekom hat das Problem zu meiner Zufriedenheit gelöst. (Was aber machen Kunden, die sich nicht trauen, sich zu wehren?) Ich hoffe, dass Kunden in Zukunft besser über alle Konsequenzen von Umstellungen klar und verständlich informiert werden. Das ist am Telefon nicht immer einfach.
 
 


Geringere WLAN-Reichweite: Der neue Router Speedport W 724V (zumindest eine von drei Versionen dieses Routers) scheint Probleme beim WLAN zu haben. Die Reichweite wird diskutiert. Anfang dieses Jahres gab es deswegen viele Beschwerden, aber die Telekom verbreitete den Router ungerührt weiter.

Vielleicht liegt das nicht nur am Router, sondern auch an der Frequenzbandbelegung. Ein öffentlicher Hotspot muß in der weiteren Umgebung des Routers erreichbar sein, also auch außerhalb des Hauses oder der Wohnung des Heimnetzwerkbetreibers. Um Wände durchdringen zu können, wird der öffentliche Hotspot besser ein möglichst niedriges Frequenzband belegen. Je tiefer, desto besser. Könnte es sein, dass der Hotspot die niedrigsten Frequenzen im 2,4-GHz-Band zugewiesen bekommt und der Rest des Heim-WLANs dann höherliegenden Frequenzbereichen arbeiten muss? Dann hätte der Betrieb eines WLAN TO GO Hotspots Nachteile für entlegendere Zimmer im Heimnetzwerk.

 


Telekom Monopol: Das Hotspot-Konzept von Telekom/FON mag genial sein und Politiker beeindrucken, die den Internet-Zugang in Deutschland vorantreiben wollen. Die Sache hat aber einen Haken: Die Telekom baut sich hier ein Netzwerk auf, das in Richtung Monopol geht, jetzt aber von Privatunternehmen kontrolliert wird, die nicht mehr der Kontrolle eines öffentlich-rechtlichen Unternehmens unterworfen wird.

Leider ist es ist für Festnetz-Kunden riskant, von der Telekom zu anderen Anbietern zu wechseln, wenn die letzte Meile zwischen DSLAM und dem Router des Kunden technisch von der Telekom kontrolliert wird und die Telekom dadurch z.B. gegenüber Mitbewerbern (die die Telekom-Leitungen nutzen müssen) Vorteile beim Kampf der Festnetzleitungen um Bandbreite im Kabelbündel hat. Auch wegen Vectoring (das Politiker auch gut finden) ist die Telekom daran interessiert, Kabelbündel komplett zu kontrollieren und dafür Mitbewerber wegzuekeln. Fairer Wettbewerb ist nur noch Theorie. Unsere Wettbewerbshüter blicken da vielleicht noch nicht so durch.

Kommentar in http://www.teezeh.de/finger-weg-vom-telekom-router-speedport-w-724v/#comment-108910:

[...] Wechseln kann ich jetzt aber nur, wenn dem neuen Anbieter eine Kündigungsbestaetigung der Telekom vorliegt, da die Telekom die die Leitung freigeben muss. Das tut sie aber erst zum Februar 2016. Ich bin in der Zwickmühle eines Monopolisten. Orik

Nicht am Netz und trotzdem online

Sonntag, 26. Juli 2015 - 17:08

Es geht um das Abhören von Computern, die nicht am Netz sind oder nicht leicht über das Internet abgehört werden können.

 
BR5-Computermagazin:

 
Deutschlandfunk:

 
Es ist natürlich auch möglich, solche Wanzen schon beim Hersteller in Festplatten einzubauen oder in andere Komponenten von Computern (https://netzpolitik.org/2015/ab-werk-nsa-wanze-auf-der-festplatte/). Bei anderen Komponenten denke ich insbesondere an WiFi-Module usw., die ohnehin Bauteile für die drahtlose Datenübertragung enthalten. Ohne zusätzliche Bauteile könnte man die Firmware dieser Baugruppen so manipulieren, dass zusätzliche Datenpakete in den Datenstrom eingefügt werden, die entweder dem Abhören dienen oder der Fernsteuerung des verwanzten Computers.

((((((((((Bumm!))))))))))

Montag, 13. April 2015 - 23:50

Damit Ruhe herrscht: https://www.google.de/search?q=silencer+cannon&num=100&tbm=isch und speziell http://www.thefirearmblog.com/blog/2009/10/16/worlds-largest-gun-suppressor/.