Kategorie 'Kunst'

Mr. Fred McFeely Rogers

Montag, 27. März 2017 - 20:50

Thomas Cranmer’s Boojum

Dienstag, 24. Mai 2016 - 22:53

And now for something completely different:

The center left image is a detail from an anti catholic propaganda print Faiths Victorie in Romes Crueltie (top; published by Thomas Jenner, c. 1630), which shows the burning by his foes at the stake. The bottom left image is a +135° rotated detail from Henry Holiday’s illustration (right side) to the final chapter The Vanishing in Lewis Carroll’s The Hunting of the Snark (published in the year 1876).

This is one of the reasons why I believe that the “vanishing” of the hero in Lewis Carroll’s and Henry Holiday’s The Hunting of the Snark is an allusion to the burning of Thomas Cranmer.

Snark hunting grounds:

Motivationstrainer

Sonntag, 24. April 2016 - 10:40

Positiv denken! Die FDP ist wieder da, Version 1.0.0.1. Die Partei braucht Sieger. Der Psychologe Georg Schramm kann dabei helfen. Ihre fortschrittlichen und positiv eingestellten Beta-Denker der FTP werden sein Motivationstraining (https://www.youtube.com/watch?v=ruOFyQQtrcI&t=44m40s) (2002) vermutlich ernst nehmen und den Dachpfannenmarkt beleben.

Art Thoughtz

Samstag, 20. Juni 2015 - 03:48

Bart Johnson macht uns in seinem Blog mit Henessey Youngmans “Art Thoughtz” vertraut. Kunstkritik vom Feinsten, wenn auch nicht immer von der feinen Art:
https://trueoutsider.wordpress.com/2015/06/20/hennesy-youngman-you-know-what-im-sayin/.
Laden Sie doch beide mal zu Ihrer nächsten Vernissage ein. Ich komme dann auch :-)

Snarkjagd

Mittwoch, 17. Dezember 2014 - 07:20


Vor ziemlich genau 6 Jahren begann meine Snarkjagd.

An inspired M. C. Escher

Samstag, 12. Juli 2014 - 14:19

M. C. Escher’s art never really exited me. But it inspired many artists. As a kind of bycatch of my Snark hunt, I found that also Escher himself was open to inspiration from other artists.

M. C. Escher's allusion to John Martin's

[left] Maurits Cornelis Escher: Cimino Barbarano, 1929 (in Escher’s “Italian” period). This reproduction of the original print has been horizontally compressed and segments on the right side and of the left side of the image have been removed.
[right] John Martin: The Bard, ca. 1817, converted to grey shading, segments on the top and the bottom of the image have been removed.

Pina

Montag, 5. Mai 2014 - 23:05


http://en.wikipedia.org/wiki/Pina_(film)

Dalís Betrachterbeklöppelung

Sonntag, 15. September 2013 - 13:00

Beim Betrachten von Bildern haben wir die Wahl, was wir sehen wollen. Das gilt auch für Salvatore Dalís mit der “paranoisch-kritische Methode” im Jahr 1958 variierte “Spitzenklöpplerin” von Johannes Vermeer. Dalí schreibt dazu über Rhinozeroshörner, logarithmische Spiralen usw. Der Betrachter hat nun die Wahl, sich tiefernst veralbern zu lassen oder Dalís mit Beschuss duch Nägel entstandene und mit der Kaltnadel nachbearbeiteten Radierung einfach einmal spiegelverkehrt zu betrachten. (Das sollte man auch bei anderen Künstlern öfters machen.) Darum habe ich Dalís “Spitzenklöpplerin” (auf der rechten Seite) einfach einmal seitenverkehrt widergegeben. Hat das bisher denn wirklich noch niemand gamacht?

Heute (2013-09-15) wird in Bayern nicht nur die CSU wiedergewählt, sondern es ist leider auch der letzte Tag einer sehr sehenswerten Dalí-Ausstellung im Münchener Künstlerhaus am Stachus. Schmelzende Uhren gibt es da auch, aber sie sind in der Minderheit. Unter den von Richard H. Mayer (Kunstgalerie Böttingerhaus Bamberg) bereitgestellten Objekten fand ich auch diese “Spitzenklöpplerin”. Der kleine und hübsche Katalog reicht Dalís Nonsens-Kommentar ganz ernsthaft an den Ausstellungsbesucher durch, ohne die Seitenverkehrung zu verraten. Bei einer Radierung muss sich der Künstler ja auch nicht allzusehr anstrengen, um eine Vorlage zu spiegeln.

(Unter der ISBN 978-3-00-042685-8 finde ich den Katalog im Augenblick noch nicht.)

Le petit bleu qui trouble…

Dienstag, 19. April 2011 - 22:09

 

Links: Illustration von Gustave Doré zu John Miltons
Paradise Lost, Buch VI, 1866
Rechts: Illustration von Henry Holiday zu Lewis Carrolls The Hunting of the Snark, 1876

Die Illustration von Henry Holiday verwende ich seit einigen Jahren zur Darstellung im Bereich des Arbeitsschutzes. Hier sehen Sie einen Arbeitsplatz, der sich durch ein gewisses Verbesserungspotential auszeichnet: Wir haben hier chemische Belastung (Tinte), biologische Belastung (etliche herumschwirrende Monster), akustische Belastung (die Pig Band), verschiedene schwebende Lasten, Mobbing und (was vom Arbeitsschutz bisher noch nicht berücksichtigt wird) auch fiskalische Belastung. Der Lehrer des Bibers macht zudem einen nicht allzu entspannten Eindruck.

Im Dezember 2008 gab es dann eine kleine Überaschung für mich. Sehen Sie das Bildzitat? Gibt es noch mehr davon? Sie haben die Wahl.

Weil das wohl über 130 Jahre lang unbemerkt geblieben war, traute ich meinen Augen und meinem Verstand zunächst selbst nicht so recht. Warum haben zehntausende von Lesern des Snark seit 1876 die Rätsel Henry Holidays nicht längst vor mir entdeckt? Schließlich ist der Snark im englischsprachigen Raum ziemlich bekannt. Aber inzwischen haben auch Andere Spaß an meiner Snarkjagd. Wahrscheinlich spinne ich also nicht völlig. Falls auch Sie das Bild mögen, dann können Sie sich den Vergleich auch im Format 4440 x 3000 ansehen.

“Le petit bleu qui trouble…” ist ein Kommentar von Jean-Michel Frodon, einem der Betreiber der Artsciencefactory.
 

We have neglected the gift of comprehending things through our senses. Concept is divorced from percept, and thought moves among abstractions. Our eyes have been reduced to instruments with which to identify and to measure; hence we suffer a paucity of ideas that can be expressed in images and in an incapacity to discover meaning in what we see. Naturally we feel lost in the presence of objects that make sense only to undeluted vision, and we seek refuge in the more familiar medium of words. … The inborn capacity to understand through the eyes has been put to sleep and must be reawakened.

Rudolf Arnheim: Art and Visual Perception, 1974, p. 1

All art is infested by other art.

Leo Steinberg (Art about Art, 1979)

Ceci n’est pas un cigare

Samstag, 9. April 2011 - 18:51

The Paranoiac-Critical Method serves the Art of Deniability
Ohne die gelben Buchstaben ist das die Illustration Henry Holidays zum letzten Kapitel von Lewis Carrolls Ballade The Hunting of the Snark (1876). Hier spielt Holiday mit der Wahrnehmung der Betrachters der Illustration. Die haben die Wahl, was sie sehen wollen oder nicht sehen wollen. Dabei sind sie aber selbst verantwortlich für ihre Entscheidungen. Darüber beschweren können sie sich bei Holiday aber nicht mehr.